Beratung

Sechs Situationen, in denen eine unabhängige Sicht die Entscheidung verändern kann.

Die meisten Mandate beginnen an einem Punkt, an dem eine Technologieentscheidung von innen schwer zu beurteilen geworden ist. Manchmal steht viel auf dem Spiel. Manchmal hat ein Programm bereits so viel Dynamik entwickelt, dass ein Kurswechsel politisch und organisatorisch schwierig wird. Und manchmal liegen längst genügend Informationen auf dem Tisch, trotzdem fehlt das Vertrauen, dass daraus die richtige Entscheidung entstanden ist.In solchen Situationen kann eine unabhängige Perspektive helfen.Ich arbeite direkt mit Geschäftsführungen, Vorständen, Eigentümern und Investoren. Es gibt keine Software, die verkauft werden muss, und kein gewünschtes Ergebnis, das geschützt werden soll. Am Anfang steht deshalb immer der Versuch, die Entscheidung wirklich zu verstehen, einschließlich jener Aspekte, die nach Monaten interner Diskussion schwerer zu erkennen sind.

  1. 01

    Executive Advisory

    Die Situation

    Sie führen ein Unternehmen durch eine Phase, in der immer mehr Technologieentscheidungen auf Ihrer Ebene ankommen. Was Ihnen fehlt, ist weder eine weitere Anbieterpräsentation noch ein weiterer interner Statusbericht. Sie brauchen jemanden, der das Thema versteht, die Organisation über längere Zeit kennenlernt und Ihnen dann eine unabhängige Einschätzung geben kann, wenn sie wirklich gebraucht wird.

    Wie ich helfe

    Wir etablieren einen kontinuierlichen Austausch über die Entscheidungen, die Aufmerksamkeit auf Führungsebene verdienen. Mit der Zeit kenne ich genug vom Unternehmen, seiner Geschichte und seinen Abhängigkeiten, um Zusammenhänge einordnen und Annahmen hinterfragen zu können.

    Ein solches Mandat kann einige Monate oder länger laufen. Sein Wert entsteht durch Kontinuität und dadurch, dass ein Gespräch dort weitergehen kann, wo das vorige aufgehört hat, ohne jedes Mal wieder bei Seite eins zu beginnen.

  2. 02

    Technology Due Diligence

    Die Situation

    Sie prüfen eine Akquisition oder Beteiligung, bei der Technologie einen wesentlichen Einfluss auf Investmentthese, Bewertung oder spätere Integration hat.

    Auf den ersten Blick kann vieles überzeugend aussehen. Interessant wird es dort, wo man hinter die Präsentation schaut.

    Wie ich helfe

    Ich prüfe Technologie, Architektur, Organisation, Delivery-Fähigkeit und wesentliche Abhängigkeiten aus der Perspektive des Investors. Dabei geht es darum, belastbare Substanz von Bereichen zu unterscheiden, die nach dem Closing mehr Kapital, mehr Zeit oder mehr Management-Aufmerksamkeit verlangen werden, als die ursprüngliche Planung erkennen lässt.

    Das Ergebnis ist eine kompakte Einschätzung der wesentlichen Risiken, der noch offenen Fragen und der technologischen Prioritäten, die in den ersten hundert Tagen berücksichtigt werden sollten.

  3. 03

    Unabhängige Technologie-Reviews

    Die Situation

    Ein größeres Technologieprogramm läuft bereits, eine Plattform ist für das Unternehmen strategisch wichtig geworden oder der Vorstand erhält unterschiedliche Einschätzungen darüber, wie gut ein Vorhaben tatsächlich vorankommt.

    Irgendwann hilft ein weiterer Statusbericht kaum noch weiter.

    Wie ich helfe

    Ich prüfe Architektur, Roadmap, Delivery, Anbieter, Governance und organisatorische Aufstellung mit genügend Tiefe, um zu verstehen, wo die entscheidenden Probleme tatsächlich liegen.

    Das Ergebnis bleibt bewusst kompakt: die Befunde, die relevant sind, die Evidenz dahinter und die Entscheidungen, die jetzt Aufmerksamkeit benötigen. Diese Einschätzung vertrete ich anschließend direkt gegenüber Geschäftsführung, Vorstand oder Aufsichtsrat.

  4. 04

    AI Strategy

    Die Situation

    Künstliche Intelligenz erzeugt bereits Ideen, Pilotprojekte und Erwartungen im Unternehmen. Die schwierigere Aufgabe besteht darin, zu entscheiden, wo daraus tatsächlich Wert entstehen kann und wo Aktivität den organisatorischen Voraussetzungen bereits vorausläuft.

    Wie ich helfe

    Wir beginnen bei der Organisation und ihrer konkreten Arbeit. Wo kann AI eine Fähigkeit, einen Entscheidungsprozess oder einen operativen Ablauf substanziell verbessern? Welche Daten und welches Wissen wären dafür notwendig? Und was müsste sich rund um die Technologie verändern, damit ein Nutzen im Alltag überhaupt entstehen kann?

    Daraus entsteht eine überschaubare Zahl sinnvoller Prioritäten. Dazu gehören ausdrücklich auch Bereiche, in denen weniger Aktivität die bessere Entscheidung ist.

  5. 05

    Organisational Memory & Knowledge Systems

    Die Situation

    Ihr Unternehmen weiß wesentlich mehr, als es zuverlässig finden und nutzen kann.

    Wichtige Begründungen liegen in Dokumenten, Präsentationen, alten Projekten und in der Erfahrung jener Menschen, die noch wissen, warum bestimmte Entscheidungen vor Jahren so getroffen wurden. Mit den neuen Möglichkeiten von AI wird vieles davon technisch leichter zugänglich. Damit wird zugleich wichtiger, wie gut das Wissen darunter tatsächlich organisiert ist.

    Wie ich helfe

    Ich helfe Organisationen dabei zu verstehen, welches Wissen erhaltenswert ist, wo es heute liegt und wie es über Teams und Zeit hinweg nutzbar werden kann.

    Daraus kann eine Wissensarchitektur entstehen, eine AI-gestützte Retrieval-Lösung oder ein breiterer Ansatz für institutionelles Gedächtnis. Die technische Lösung folgt dabei aus der Frage, woran sich die Organisation künftig erinnern können muss.

  6. 06

    Komplexe Commerce-Entscheidungen

    Die Situation

    Sie prüfen ein Replatforming, den Eintritt in einen neuen Markt, den Ausbau von B2B, Veränderungen im Channel-Modell oder die künftige Rolle von Marktplätzen und Direct Commerce.

    Solche Entscheidungen sehen zunächst wie Plattformfragen aus. Ihre Folgen reichen gewöhnlich viel weiter.

    Wie ich helfe

    Ich arbeite mit dem Führungsteam daran, zunächst sauber zu verstehen, was geschäftlich möglich werden soll, welche Fähigkeiten die Organisation dafür braucht und welche technologischen Entscheidungen genügend Flexibilität für die nächsten Entwicklungsschritte erhalten.

    Dazu können Plattform- und Architekturentscheidungen, Betriebsmodelle, internationale Expansion, B2B und Channel-Strategien gehören. Entscheidend ist, dass die Technologie die geschäftliche Entscheidung unterstützt und der vorhandene Technologiemarkt die Richtung des Unternehmens nicht unbemerkt vorgibt.

Gespräch beginnen

Für ein erstes Gespräch braucht es kein fertiges Briefing.

Wenn Ihnen eine dieser Situationen bekannt vorkommt, schreiben Sie mir ein paar Zeilen dazu, was gerade passiert. Meist lässt sich in einem ersten Gespräch recht schnell klären, ob eine unabhängige Sicht hilfreich wäre und ob ich dafür der richtige Gesprächspartner bin.